Jeder Mitarbeiter ein eigener Schlüssel.
KeyRent – kein Teilen, kein Risiko.
Warum geteilte Schlüssel auf Baustellen mehr Schaden anrichten, als man denkt
Auf Baustellen passiert es täglich: Ein Schlüssel wird „kurz“ weitergegeben. Nur für den Moment. Nur für heute. Nur, damit es schneller geht. Was harmlos klingt, ist in Wahrheit eines der größten organisatorischen und sicherheitsrelevanten Risiken im Baualltag.
Denn in dem Moment, in dem ein Schlüssel geteilt wird, verliert er seine Bedeutung. Niemand weiß mehr genau, wer ihn gerade hat. Niemand kann sagen, wie oft er kopiert wurde. Niemand kann ausschließen, dass er nach Feierabend noch im Umlauf ist. Und spätestens wenn etwas fehlt, beschädigt ist oder ein Raum offenstand, beginnt die Suche nach Verantwortlichen.
Torben Park, Geschäftsführer und Projektleiter Hochbau mit Schwerpunkt Bauelemente und Sicherheitstechnik bei PU Projektplanung, erlebt diese Situationen regelmäßig:
„Schlüssel werden weitergegeben, weil es praktisch erscheint. Aber genau da verliert man die Kontrolle – und die kommt später nicht mehr zurück.“
Dabei geht es nicht um Misstrauen. Es geht um Klarheit. Und um Verantwortung.
Wenn Verantwortung teilbar wird, wird sie unscharf
Je mehr Gewerke auf einer Baustelle arbeiten, desto häufiger wechseln Personen, Aufgaben und Einsatzorte. Monteure kommen projektweise, Nachunternehmer arbeiten parallel auf mehreren Baustellen, kurzfristige Einsätze gehören zum Alltag. In dieser Realität funktioniert das Prinzip „ein Schlüssel für alle“ nicht mehr.
Geteilte Schlüssel bedeuten geteilte Verantwortung. Und geteilte Verantwortung ist oft gleichbedeutend mit: niemand fühlt sich zuständig.

Genau hier setzt KeyRent an – nicht als Technikprodukt, sondern als Ordnungsprinzip. Jeder Mitarbeiter erhält seine eigene digitale Berechtigung. Keine Weitergabe. Keine Kopien. Keine Diskussionen. Zutritt ist eindeutig zugeordnet, zeitlich begrenzt und nachvollziehbar.
Nico Ullrich, Geschäftsführer und Projektleiter Hochbau mit Spezialisierung auf Trockenbau und Akustik, bringt es klar auf den Punkt:
„Wir wollten ein System, bei dem klar ist: Wer darf rein – und wer nicht. Ohne Ausreden, ohne Zwischenlösungen.“
Wie KeyRent Zutritt neu organisiert
Im Kern funktioniert KeyRent nach einem einfachen, aber entscheidenden Prinzip: Zutritt ist kein Gegenstand mehr, sondern ein digitaler Status. Elektronische Zylinder und Vorhängeschlösser ersetzen mechanische Schlösser und arbeiten autark – ohne Strom, ohne Netzwerk.
Die Berechtigung liegt nicht im Schlüsselbund, sondern beim Menschen. Öffnen erfolgt per Smartphone oder Karte. Ist die Berechtigung vorhanden, öffnet das Schloss mechanisch. Jeder Zutritt wird protokolliert.
Projektleiter und Bauleiter können Berechtigungen jederzeit vergeben oder ändern – aus dem Bauleitungscontainer, aus dem Büro oder aus dem Homeoffice. Auch kurzfristige Anpassungen sind kein Problem: Beantragt ein Nachunternehmer Samstagsarbeit, kann der Bauleiter noch direkt auf der Baustelle per Smartphone den Zugang freischalten.
Wichtig dabei: Jede Niederlassung pflegt ihre eigene Nachunternehmer-Datenbank. Mitarbeiter müssen nur einmal angelegt werden und können von anderen Bauleitern weiteren Projekten hinzugefügt werden – ohne erneute Datenerfassung. Ein Mitarbeiter kann gleichzeitig auf mehreren Baustellen Berechtigungen haben. Und die Anzahl der berechtigten Personen ist nicht begrenzt – im Gegensatz zu klassischen Schlüsseln.
Torben Park formuliert es so:
„Nicht der Schlüssel entscheidet, sondern die Rolle des Mitarbeiters im Projekt.“
Mieten statt kaufen – weil Baustellen sich verändern
Ein weiterer entscheidender Punkt: KeyRent wird gemietet, nicht gekauft. Das passt zur Realität von Baustellen. Projekte haben Anfang und Ende. Bereiche ändern sich. Container wandern. Anforderungen verschieben sich.
Ein gekauftes System ist starr. Ein Mietsystem bleibt beweglich.
Mit KeyRent entstehen keine Investitionskosten, keine Wartungspflichten, keine langfristige Bindung. Die Technik kommt dorthin, wo sie gebraucht wird – und verschwindet wieder, wenn das Projekt endet. Die Verantwortung für Betrieb und Funktion bleibt bei PU Projektplanung.
Nico Ullrich sagt dazu:
„Wir wollten keine Lösung, die man verwalten muss. Sondern eine, die einfach läuft – auch wenn sich alles andere ändert.“
Fazit: Klare Zuständigkeiten statt stilles Risiko
Geteilte Schlüssel wirken pragmatisch. In Wahrheit erzeugen sie Unsicherheit, Diskussionen und Risiken. KeyRent dreht dieses Prinzip um: Jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen digitalen Schlüssel. Keine Weitergabe. Keine Grauzonen. Keine offenen Fragen.
So entsteht Ordnung in einem Umfeld, das täglich in Bewegung ist. Und Bauleiter können sich wieder auf das konzentrieren, was wirklich zählt: führen, koordinieren, entscheiden – nicht hinterherrennen.
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